Neue Studie zeigt: Vitamin D Mangel ist ein frühes Merkmal für eine verstärkte Krankheitsaktivität und -progression bei MS

Eine gerade veröffentlichte Studie der Harvard School of Public Health (Ascherio 2014) mit 468 Patienten zeigt, dass Vitamin D-Mangel ein frühes Kennzeichen für eine verstärkte Krankheitsprogression und die Schubrate darstellt.

Zusammenfassend ergibt diese große Langzeitstudie bei Patienten mit CIS (klinisch isoliertem Syndrom) und nachfolgender Behandlung mit IFNB-1b, dass höhere Serum 25 (OH) D-Spiegel eine geringeren MS-Aktivität, weniger MRI-Läsionen, geringere Hirnatrophie und verminderte klinische Progression während der 5-jährigen Follow-up-Phase robust prognostizieren. Die Ergebnisse deuten wieder einmal darauf hin, dass die Aufdeckung eines Vitamin-D Mangels und die nachfolgende Korrektur über Sonne und Supplementation eine wichtige Rolle in der frühen Behandlung der MS spielen.

 

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