Wenn Körner, dann Vollkorn bitte!

Auch wenn der übermäßige Verzehr von Getreideprodukten durchaus mit Fragezeichen versehen ist und viele MS-Betroffene auf Getreideprodukte möglichst ganz verzichten, stellt sich die Frage nach der optimalen Art der Körner in unserer Nahrung.

Diese Frage kann nunmehr eindeutig mit „Wenn Körner, dann Vollkorn!“ auch wissenschaftlich fundiert beantwortet werden. Zu diesem Fazit kommen Ernährungswissenschaftler der „Harvard School of Public Health“, die sich 2 große prospektive Kohortenstudien aus den USA noch einmal vorgenommen haben: die Nurses‘ Health Study (1984 bis 2010) und die Health Professionals Follow-Up Study (1986 bis 2010).

Die Untersuchung zeigt, dass der Verzehr von Vollkornprodukten unabhängig von anderen Lebensstileinflüssen die Gesamtmortalität und die kardiovaskuläre Mortalität reduziert.  Pro Portion (28 g) Vollkornprodukte am Tag mehr, sank die Gesamtmortalität um 5% und die kardiovaskuläre Mortalität um 9%. Auch die Krebsmortalität sank mit steigendem Vollkornkonsum etwas ab, allerdings nicht stark genug, um statistische Signifikanz zu erreichen. Kardiovaskuläre Komorbiditäten sind bei MS-Betroffenen deutlich häufiger anzutreffen, als im Durchschnitt der Bevölkerung.

Im Endeffekt also eine weitere Einflussmöglichkeit, zur Stabilisierung der Körperfunktionen.

Quelle: Association Between Dietary Whole Grain Intake and Risk of Mortality – Two Large Prospective Studies in US Men and Women


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