Die dunkle Seite der Gedanken – der Nocebo Effekt

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Der Placebo-Effekt ist heute gut bekannt. Er tritt auf, wenn ein Mittel ohne jeden chemisch oder physikalisch nachweisbaren Wirkstoff heilt. Doch es gibt auch den umgekehrten Fall: Eine negative Erwartung bzw. negative beim Patienten ausgelöste innere Bilder können krank machen! Der Nocebo-Effekt, wörtlich übersetzt: „Ich werde schaden“, gilt als böser Bruder des Placebo. Im Beitrag von Quarks & Co wird gezeigt, dass der Nocebo-Effekt sogar lebensbedrohliche Folgen haben kann. Bestes Beispiel, ein verhinderter Selbstmörder, der nur dachte, er hätte 29 Schlaftabletten eingenommen…

Doch wie wird der Nocebo Effekt ausgelöst und was passiert dabei im Körper? Quarks & Co ist den krank machenden Gedanken nachgegangen.

Der Nocebo-Effekt spielt genauso wie der gewünschte Placebo-Effekt in der Arzt-Patienten-Beziehung eine wichtige Rolle. So können Behandlungszwänge, versteckte Drohungen oder die Vermittlung negativer Bilder genau zu dem führen, was nicht beabsichtigt war. Zu einer Verfestigung der negativen inneren Bilder und damit im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung zur Manifestation der Krankheit. Was hilft? Vor allem Transparenz über Zusammenhänge, das Bewusstsein, dass man als Patient keine Statistikzahl ist, und Empathie und Einfühlungsvermögen des Therapeuten. Der Arzt muss vor allem Berater und Unterstützer des Patienten sein und darf sich nicht auf die Rolle des Verordners zurückziehen.


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