Warum boost eine gute Sache ist und amazon die Seiten gewechselt hat!?

Wie alle gemeinnützigen Projekte, hängt auch Life-SMS (bzw. die DSGIP als Projektträger) essentiell von der finanziellen Unterstützung durch Spender, das heißt durch Sie, ab. Neben der klassischen Methode über Geldspenden via betterplace oder Direktüberweisungen, ist das Projekt www.boost-project.com eine extrem hilfreiche Aktion, die relevante Spenden generiert, ohne dass Sie selbst in die Tasche greifen müssen.

Noch einmal ganz kurz zur Erinnerung:  Man meldet sich bei einmalig bei boost an, geht beim Online-Einkauf über die boost-Plattform (bzw. aktiviert boost), kauft ganz normal bei seinem Onlineshop der Wahl ein und etwa 3 bis 6% der Einkaufssumme werden seitens dieses Shops an boost weitergeleitet und davon wiederum erhält das von Ihnen ausgewählte Projekt 90%.

Mehr dazu auch auf dieser Seite…

Und bringt das etwas? Das kann man wohl sagen. Wir haben Anfang 2015 mit boost angefangen und in dieser Zeit haben 78 Personen (die uns auf diese Weise unterstützen) über 2300 € an Spendengeldern generiert, ohne einen einzigen Cent selbst in die Hand zu nehmen. Inzwischen liegen wir mit der DSGIP auf Rang 88 der unterstützten Organisationen. Dafür allen aktiven “boostern” herzlichen Dank!

Jetzt die schlechten Neuigkeiten für boost und alle damit verbundenen gemeinnützigen Projekte. Im September 2016 hat sich amazon von der boost-Plattform verabschiedet und “smile.amazon” ins Leben gerufen. Toll könnte man meinen, ist es aber nicht. Denn im Vergleich zu der Zeit als amazon noch Mitglied bei boost war und Spenden in der oben genannten prozentualen Größenordnung auch über amazon generiert worden sind, werden auf der hauseigenen Plattform smile lediglich 0,5% des Umsatzes für gemeinnützige Projekte abgezweigt. Das ist aus zwei Gründen mehr als lächerlich – vielleicht daher die Bezeichnung „smile“? Erstens bedeuten 0,5 % bei einem Privatkunden mit einem Jahresumsatz von 1000 € bei amazon lediglich 5 €/Jahr und zweitens zahlt amazon an professionelle Affiliate-Partner nach wie vor zwischen 3 und 10% der Umsatzsumme als Provision.  Man sieht also wie ernst es amazon mit der Gemeinnützigkeit meint! Der Produktvertrieb über Partner ist gemessen in Zahlen bis zu 20 Mal wertvoller. Hier lächelt also nur eine Seite.

Die gute Nachricht ist, es sind noch genügend Shops bei boost aktiv und man muss nicht unbedingt Online-Shopping-Fan zu sein, um uns oder andere gemeinnützige Projekte ab und zu auf diesem Weg zu unterstützen. Bestimmte Dienste werde heute ohnehin fast ausschließlich online gebucht. Beispiele sind Hotel und Reisebuchungen (expedia.com, booking.com, bahn.de) oder Öko-Energieanbieter (z.B. polarstern-energie.de und greenpeace-energy.de). Insgesamt sind immer noch mehr als 500 Shops bei boost registriert.

Fazit: Dies ist kein Aufruf zum Online-Kauf (wenn Sie irgendwie können, kaufen Sie regional ein), aber wenn Sie online einkaufen, dann gehen Sie doch über boost und tun etwas Gutes. Alles andere wäre reine Geldverschwendung!

Übrigens geht das besonders einfach, wenn Sie sich das boost-Add-On im Browser installieren. Damit werden Sie automatisch darauf hingewiesen, dass der Online-Shop, den sie gerade  besuchen, Mitglied bei boost ist.

In diesem Sinne bedanken wir uns vorab für Ihre Unterstützung. Wir hoffen, dass Sie, falls noch nicht geschehen, MitstreiterIn bei boost werden und uns weiterhin treu bleiben.

Bleiben Sie gesund!

Ihr
Life-SMS Team


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

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