Spendenaktion erfolgreich: der Vortrag von Dirk Lemke ist ab sofort hier als freier Download verfügbar

Ein ganz kurzer, aufrichtiger und wichtiger Dank an unsere SpenderInnen und UnterstützerInnen!

Mit Hilfe Ihrer und Eurer großzügigen Spenden im Rahmen der laufenden Spendenaktion konnten wir die Spendenziele für die aktuelle Projektperiode von Mai 2016 – April 2017 erreichen.

Das ist wirklich motivierend und gibt uns Kraft das Projekt weiterzuführen. Mehr zu den Aktivitäten für den Zeitraum 2017/2018 in Kürze nach der Osterzeit.

Der Vortrag:

„Zur Bedeutung von Umweltfaktoren für die Entstehung/Therapie von chronischen Erkrankungen am Beispiel der MS“

kann nunmehr an dieser Stelle frei heruntergeladen werden ⇒ zum Download

Stichwörter aus dem Vortrag des Allgemeinmediziners Dirk Lemke sind unter anderem: Pharmakologische Therapie und deren eingeschränkte Wirksamkeit, Sonne und Vitamin D, Schlaf, Sport und MS-Symptomkomplexe u.a. auch Depression und Kognition, Stress und Achtsamkeit, Ernährung und Noxen, ketogene Ernährung, gute Fette und Öle, Risikofaktor Getreide/Gluten, Darmpermeabilität und Verweise auf unser Vorbildprojekt OMS (Overcoming Multiple Sclerosis).


Nochmals herzlichen Dank und bleiben Sie gesund und uns treu!

Ihr und Euer

Life-SMS Team


Und wenn Sie helfen wollen, dass unser Projekt weiterlebt, unterstützen Sie uns über drei einfache Wege!

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Neues von George Jelinek: OMS – Das evidenzbasierte Erholungsprogramm in 7 Schritten

Übersetzungen sind immer etwas ungenau, daher hier noch einmal der Originaltitel der diesjährigen Neuerscheinung aus der Feder unseres australischen Vorbilds:

Overcoming Multiple Sclerosis -The evidence based 7 step recovery program, Prof. George Jelinek, 2016

Wie der aufmerksame “Follower” des Life-SMS-Projektes sicher weiß, war George Jelinek in 2011 der Impulsgeber für unser Projekt. Grund genug, die Neuerscheinung seines Konzepts zur “Überwindung der Multiplen Sklerose” zu besprechen und die wesentlichen Punkte kurz zusammenzufassen.

Das diesjährige Update beschreibt in 7 klaren Schritten die Grundlagen der Stabilisierung und möglichen Gesundung bei MS. Diese Schritte entsprechen im Großen und Ganzen auch unseren Empfehlungen:

  1. Esse vernünftig

  2. Sorge für genügend Sonne und Vitamin D

  3. Trainiere regelmäßig

  4. Meditiere und nutze die Geist-Körper-Verbindung

  5. Nimm Medikamente, sofern erforderlich

  6. Schütze Familienmitglieder vor MS

  7. Ändere Dein Leben, für’s ganze Leben!

Unterschiede gibt es vor allem bei den Ernährungsempfehlungen und es überrascht, dass die Darm-Hirn-Achse und die Mikrobiota (Darmflora) sowie das Thema Zucker sehr wenig Raum bei George Jelinek einnehmen.

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in einer groben Übersicht:

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Unabhängig davon, welches Konzept Ihren persönlichen Vorlieben oder Erkenntnissen eher entspricht, beide Konzepte basieren auf 2016-12-03-16_27_39-overcoming-multiple-sclerosis_-thumbnailwissenschaftlichen Studien und die Ergebnisse von George Jelineks HOLISM-Studie zeigen, dass Lebensstiländerungen den heute verfügbaren Standardmedikationen in Punkto Lebensqualität und Langzeitperspektive deutlich überlegen sind.

Ein Grund mehr, das Buch zu lesen!

Direkt zum  Buch geht es zum Beispiel in der Rubrik Multiple Sklerose bei den Buchempfehlungen der AMM….


Bitte vergessen Sie nicht unsere Weihnachtsaktion zum #Giving Tuesday 2016.

givingtuesday_germany-2016_mit-datumWir schenken den ersten 200 Spendern, die bis zum 24.12.2016 einen beliebigen Geldbetrag für Life-SMS via betterplace spenden das Buch:

41iwjxqzcml-_sx353_bo1204203200_Vitamin D – Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention

von Prof. Spitz, Erscheinungsjahr 2009.

Und so geht’s………..

Noch sind 173 Bücher verfügbar!


Wir bedanken uns vorab für Ihre Unterstützung

Ihr

Life-SMS Team


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Epigenetik und MS – Computermodelle bestätigen die Life-SMS Empfehlungen

Es ist doch sehr ermutigend, wenn die eigenen Überlegungen auch durch Modelle und Simulationen bestätigt werden. In einer umfangreichen Computeranalyse wurde in der Abteilung Bioinformatik des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) der Einfluss von genetischen und epigenetischen Faktoren auf das Entzündungsgeschehen bei neurodegenerativen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen an den Beispielen Parkinson und MS untersucht.

Neurodegenerative sowie Autoimmunerkrankungen haben unklare Ätiologien (Ursachen), aber eine wachsende Zahl von Beweisen spricht für eine Kombination von genetischen und epigenetischen Veränderungen, die für die Entwicklung der Krankheit entscheidend sind.

„Epigenetische“ Faktoren – also über äußere Einflüsse gesteuerte Faktoren –  können die Aktivität von Genen regulieren. Dazu gehören chemische Veränderungen der DNA und Proteine in Chromosomen, die Informationen unabhängig von der DNA-Sequenz enthalten. Die meisten dieser epigenetischen Markierungen werden kurz nach der Empfängnis gelöscht. Schadstoffe, Stress, Ernährung und weitere Umweltfaktoren können aber die epigenetischen Marker in Chromosomen dauerhaft verändern und auf diese Weise das Verhalten von Zellen und Geweben beeinflussen. Erstaunlicherweise werden manche dieser erworbenen Veränderungen an Nachkommen weitergegeben.

Oder ganz kurz:

Der Lebensstil und die Umwelt beeinflussen die Genauslese und somit die Verstärkung oder Dämpfung von entzündlichen Faktoren in unserem Immunsystem.

Was das konkret für die Multiple Sklerose bedeutet zeigt das folgende Bild.

Die Abbildung zeigt die verschiedenen epigenetischen Faktoren, die die MS Pathologie regulieren: einschließlich miRNAs (micro RNAs) in den grünen Boxen und Gene in den roten Boxen, Chemikalien in orangen Boxen und biologische Faktoren in den blauen Rauten.

Ganz besonders interessant sind die Lebensstileinflüsse oben rechts  im Kasten:

  • Ernährungsfaktoren wie Vitamin D, die Aufnahme von Obstsäften, Obst / Gemüse, Cerealien, Körnern und Brot sowie der Genuss von Fischprodukten reduzieren das Risiko für  MS, während die Aufnahme von energiereichen Produkten wie tierische Fette, Schweinefleisch, Hot Dogs und Süßigkeiten das MS-Risiko signifikant erhöhen.

Dem sind dann nur noch die Faktoren: Bewegung, mentale Stabilität und Achtsamkeit hinzuzufügen und schon erkennt man die Grundzüge von Life-SMS wieder.

Auch bemerkenswert: Interferon-Beta 1b und Glatirameracetat Acetat (Copaxone®) wirken in diesem Modell nur auf den Wachstumsfaktor BDNF (brain-derived neurotrophic factor), was die beschränkte Wirksamkeit dieser Medikamente erklären hilft!

Die vollständige Studie können Sie hier nachlesen:

Khanam Irin A, Tom Kodamullil A, Gündel M, Hofmann-Apitius M. Computational Modelling Approaches on Epigenetic Factors in Neurodegenerative and Autoimmune Diseases and Their Mechanistic Analysis.Journal of Immunology Research. 2015;2015:737168. doi:10.1155/2015/737168.


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Life-SMS Seminar am 18.6.2016 – Positive Resonanz und mehr

Unser erstes diesjähriges Life-SMS-Seminar hat am 18.6.2016 in Köln stattgefunden. Mit mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war es gut besucht und bot zudem genügend Raum für den persönlichen Austausch und die Beantwortung inhaltlicher Fragen. Besonderer Dank an unseren Projektpartner, den alternativmedizinisch-orientierte Kontaktkreis Köln und  Umland (aKK), für die perfekte Organisation und Betreuung. Da uns Selbstbeweihräucherung wenig liegt, stattdessen hier eine mutmachende Teilnehmerstimme:

2016-06-18 Referenten
Die Referenten am 18.6. in Köln

„Ich möchte mich auf diesem Wege sehr herzlich bei Ihnen für das ausgezeichnete Seminar bedanken. Es war eine Freude, den erfrischend offenen und informativen Vorträgen zu lauschen. Mir hat im November Sven Böttchers fantastisches Buch die Augen geöffnet, und ich bin nun noch mehr davon überzeugt, dass der von Ihnen aufgezeigte ganzheitliche Ansatz der erfolgversprechendste Weg ist. Sie machen den Menschen Mut, indem Sie Fakten liefern und Lösungsansätze jenseits der Schulmedizin anbieten – dies ist wohltuend, motivierend und inspirierend. Bitte machen Sie weiter so – Ihr Projekt verdient jegliche Unterstützung!

Noch einmal aufrichtigen Dank an Sie und Herrn Professor Spitz und weiterhin viel Erfolg sowie eine stabile Gesundheit!

Ihr Matthias S., Köln“


Die inhaltlichen Schwerpunkte des Seminars  sind auch in diesem Ausschnitt der Life-SMS Landkarte erkennbar:

2016-06-18 Life-SMS Methodik Köln Inhalt

Für diejenigen, die in Köln nicht dabei sein konnten, werden wir diese Themenfelder in unser Artikelserie die Life-SMS-Methodik in den kommenden Wochen noch näher beleuchten. Wissbegierigen sei zudem unser Downloadcenter mit ca. 15 Einzelartikel zum Thema MS und Lebensstil empfohlen und natürlich unsere Infoplattform www.lsms.info. Hier finden Sie auch den Gastbeitrag von Dr. med. Gunda Schlink zum Thema: Unterstützende Behandlung der MS mit Heil- bzw. Vitalpilzen.

In diesem Sinne freuen wir uns, dass Sie uns treu bleiben und wünschen eine stabile Gesundheit.

Ihr Life-SMS Team


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Systemanalyse: ein vielversprechender Ansatz zum Verständnis und zur Behandlung von MS

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Eine Grundüberlegung unseres Verständnisses der Multiplen Sklerose ist, dass die Erkrankung keine einzelne Ursache hat (monokausal) sondern auf einer patientenspezifischen Kombination von Ursachen beruht (multikausal). Das erklärt auch das weitestgehende Versagen (oder die drastischen Beschränkungen) der klassischen monokausalen Therapieansätze, die meist nur bei einem geringen Anteil von Patienten Erfolge zeigen.

Der Ausweg aus dem Dilemma liegt in einem multimodalen Ansatz, wie er in unserem „Säulenmodell“ abstrakt dargestellt ist. Um diesem Modell mit Hilfe der Systemanalyse näher zu kommen, konstruiert der Betrachter des Systems (in unserem Fall des Immunsystems) zunächst eine „Black-Box“ des Systems und verfeinert diese (mit relevanten Elementen, Querverbindungen, Rückkopplungen etc.) im weiteren Verlauf der Analyse und Erkenntnis. Prinzip des Life-SMS-AnsatzesHeraus kommt ein abstrahiertes, begrenztes Abbild der Wirklichkeit, mit dessen Anwendung Aussagen über vergangene oder zukünftige Reaktionen und Verhaltensweisen des Systems unter dem Einfluss innerer und äußerer Faktoren gemacht werden können. Das Modell wird durch iterative Verbesserungen und neue Faktoren im Idealfall immer wirklichkeitsähnlicher. Dieses Prinzip ist generell in der Wissenschaft anwendbar und in der Physik, Biologie, Wirtschaft usw. weit verbreitet.

Umso erfreulicher, dass sich Dr. Tommy Ragnar Wood (Biochemiker und Mediziner, derzeit Universität Oslo) zusammen mit seinem Bruder genau dieses Ansatzes bedient haben, um der systematischen Analyse der MS und deren Behandlung (im Wesentlichen über Lebensstilmaßnahmen) näher zu kommen. Sein Vortrag aus dem Jahr 2015 in englischer Sprache ist unbedingt empfehlenswert:

Wie auch in unseren Publikationen treten die kritischen Elemente einer „Lebensstil-Intervention“ dabei deutlich zu Tage:

  • Antientzündliche, protektive und antioxidative Ernährung, Vermeidung von Schadeinflüssen, Bekämpfung und Vermeidung von Infektionen sowie Vitamin D und ausgewählte Mikronährstoffe. Dies wäre dann noch um Stressreduktion sowie Sport und Bewegung zu ergänzen.

Wir arbeiten derzeit daran eine vergleichbare Analyse auch für weniger wissenschaftlich geprägte „Follower“ in deutscher Sprache verfügbar zu machen.

Bleiben Sie uns treu und wenn Sie mögen, fördern Sie uns auf betterplace.org!


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Prof. Andreas Michalsen Prävention und Medizin – Welche Wirkungen der Lebensstil hat!

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Ein Vortrag im Rahmen des Symposiums „Weniger ist mehr“ –
Neue Wege für den Patienten in die Gesundheitsversorgung am 22.05.2015

Das  Symposium fand in der Berliner Repräsentanz der Bosch-Stiftung – mit freundlicher Unterstützung der Carl und Veronica Carstens Stiftung – statt. Gastgeber war Prof. Robert Jütte, Leiter des Institut der Geschichte der Medizin (IGM) der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart. Er organisierte zusammen mit Prof. Harald Walach von der Europa-Universität Viadrina, Prof. Andreas Michalsen von der Charité und Prof. Stephan Breidenbach von der Viadrina die Veranstaltung.

Prof. Michalsen, der Leiter der Abteilung Naturheilkunde am Immanuelkrankenhaus in Berlin-Wannsee und Professor an der Charité, widmete sich ausführlich den Fragen der Lebensstil-Medizin und –Modifikation. Er zeigt, dass ein Großteil der pharmakologischen Maßnahmen heute nicht Heilung sondern Krankheitsverlängerung bedeuten. Das Prävention und Lebensstilmodifikationen Krankheiten, wie zum Beispiel Alzheimer Demenz oder Herz-Kreislauf-Krankheiten, auf ein Minimum reduzieren könnten, wird teilweise bewusst verschwiegen. Ergometer wirkungsvoller als Stents, Schmerzbekämpfung durch Meditation, Yoga in der Nachbehandlung von Brustkrebs; alles wissenschaftlich erwiesen, aber wer will es hören? Die Macht des Marktes ist zu groß.

Lassen Sie Prof. Michalsen die Fakten darlegen:


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Naturheilverfahren und MS: Seminar am 6.6.2015 in Berlin

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Am 6. Juni 2015 findet im Novotel Berlin Mitte – unter wissenschaftlicher Leitung der Akademie für menschliche Medizin – ein Seminar zum o.g. Thema für  Ärzte, Apotheker, Heilpraktiker und Ernährungsexperten sowie interessierte  Betroffene – Patienten & Angehörige statt. Dabei stehen

Diagnostik und Lebensstilmaßnahmen als zentrale Komponente einer erfolgreichen Therapie bei Multipler Sklerose

im Mittelpunkt. Wir werden uns mit der Frage zu den Zusammenhängen zwischen Lebensstil und neurodegenerative Erkrankungen sowie mit der Rolle von Omega-3 Fettsäuren und Vitamin D bei MS befassen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Übersicht zur Life-SMS-Methodik mit Details und Tipps für die persönliche Umsetzung.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei.

Programm, Vortragsschwerpunkte und Anmeldedetails können Sie hier herunterladen!

Oder Sie melden sich direkt an bei:

San Omega GmbH, Am Zirkus 3, 10117 Berlin
eMail: post@sanomega.net
Telefon: 030 555 788 990, Fax: 030 555 788 999

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen interessanten Austausch in Berlin.


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