Es ist bald wieder soweit: das Life-SMS Jahresseminar findet am 9.9.2017 in Köln statt

In Anknüpfung an die positiven Rückmeldungen zur Veranstaltung im letzten Jahr, findet am 9.9.2017, von 14:30 – 18:00 Uhr, in Köln in den Räumen des Clarimedis-Hauses der AOK Rheinland/Hamburg ein weiteres Life-SMS Seminar statt:

Lebensstilmaßnahmen bei Multipler Sklerose und neurodegenerativen Erkrankungen

Schwerpunktthemen:

TCM, Sport und Training, Update Vitamin D


Das Seminar richtet sich vor allem an Betroffene und Angehörige, aber auch Heilpraktiker und Ärzte sowie Interessierte, die mehr über die Zusammenhänge von Lebensstil und Multipler Sklerose und der eigenverantwortlichen Krankheitsbewältigung erfahrenen möchten.


Referenten & Themen

Dr. med. Gunda Schlink, Praxis für Naturheilverfahren und
Traditionelle Chinesische Medizin, Meerbusch, www.tcm-praxis-schlink.de/

TCM der sanfte Weg – Welche Ansätze bei der MS-Behandlung gibt es aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin?

[Der Vortag geht auch auf die Frage ein, für wen eignet sich die TCM und für wen oder was eher nicht?]


Dr. med. Uwe Thums M.Sc. – Arzt für biologische Medizin, Eppstein, http://praxis-thums.eu/

Sport, Bewegung und MS: Unter- und Überforderung, wie bestimme ich das für mich richtige Trainingsniveau?

[Die Antwort auf diese Frage muss selbstverständlich auch den persönlichen körperlichen Status reflektieren.]


Dipl.-Phys. Anno Jordan, DSGIP, Projektleiter Life-SMS
www.life-sms.org & www.lsms.info

Vitamin D und MS – Update 2017: Was ist der aktuelle Forschungsstand und was steckt hinter der Vitamin D-Hochdosistherapie?

[inkl. Anmerkungen zum Coimbra-Protokoll]


Programm und organisatorische Details

Das vollständige Programm und organisatorische Details können Sie hier herunterladen!


Anmeldung:

Für eine kurze, formlose Anmeldung an a.jordan@dsgip.de mit Anzahl der teilnehmenden Personen sind wir aus Planungsgründen sehr dankbar.


Gebühren:

Die Veranstaltungsteilnahme ist gebührenfrei / Spenden über betterplace sind allerdings sehr willkommen!

Als Dank für jede Spende erhalten Sie einen Download-Link für die aktuelle Publikation “Sport und MS“ im pdf-Format zur persönlichen Nutzung und als zusätzlichen Input für das Seminar(wir bemühen uns den Link innerhalb von 48 Std. zuzusenden).

Siehe auch:

Neue Life-SMS-Veröffentlichung: Sport und MS – aktuelle Spendenaktion

Sie helfen uns und der wachsenden Gemeinschaft von kritischen MS-Patienten damit sehr!

 

 


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Preisfrage: Wie viel Vitamin D sollte man eigentlich nehmen?

Um es gleich vorweg zu sagen, auf diese Frage gibt es keine klare und eindeutige Antwort!

Zunächst muss man natürlich das Ziel definieren. Geht es um die Erhaltung eines bestimmten Vitamin D-Spiegels oder um die Erreichung eines bestimmten Zielniveaus von einem bestimmten Startpunkt aus?

Zielniveau:

Zumindest in Bezug auf das Zielniveau wird – nicht nur von uns – für gesunde Mitbürger ein Spiegel von 40 ng/ml empfohlen, für MS-Patienten mindestens ein Wert von 60 ng/ml. Wenn dieses Ziel einmal definiert ist, bleibt nichts anderes übrig, als den Vitamin-D-Spiegel wirklich im Labor messen zu lassen. Alles andere wäre der Versuch “erfolgreich im Trüben zu fischen”.

Bei der zweiten Fragestellung:

Und wie komme ich von einem Startwert X auf einen Zielwert Y, können verschiedene Vitamin D Rechner, die im Netz zu finden sind, eine Hilfestellung sein. Alle diese Rechner haben eines gemeinsam, sie beruhen auf leicht unterschiedlichen Faustformeln und ersetzen keineswegs die regelmäßige Nachmessung des Vitamin D-Spiegels. Insofern sind auch Unterschiede in den Ergebnissen dieser Rechner leicht verständlich. Für vorsichtige Patienten empfiehlt sich daher auf die Empfehlung zurückzugreifen, die als untere Grenze verstanden werden kann (nämlich das Ergebnis des Rechners, der den niedrigsten Wert liefert).

In einem anderen von der Deutschen Stiftung Für Gesundheitsinformation und Prävention geförderten Projekt – der SonnenAllianz – steht ein solcher Rechner neuerdings kostenlos zur Verfügung, dieser kann eine erste Indikation für Hilfesuchende bieten und hilft bei der Umrechnung von Einheiten, die im Umgang mit Vitamin-Dosisempfehlungen gebräuchlich sind. Auch eine Erhaltungsdosis wird angegeben, wobei für MS-Patienten mit ziemlicher Sicherheit die obere Grenze der Bandbreite empfehlenswert ist.

Grundsätzlich gelten in Bezug auf die Vitamin D-Einnahme ein paar simple Grundsätze:

Höhere regelmäßige Dosen über längere Zeiträume erfordern unbedingt eine ärztliche Beratung und Überwachung, um toxische Effekte auszuschließen.

logo_150x150So und hier geht es nun endlich zu Vitamin D-Rechner der SonnenAllianz:

Vitamin D-Bedarfsrechner

 

Mehr zu Vitamin D und MS bei lsms.info, im Faktenblatt Vitamin D und MS sowie in unserer Mindmap.


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Vitamin D-Hochdosistherapie: Anmerkungen zum Coimbra-Protokoll

Die Diskussion zum MS-Behandlungsansatz des brasilianischen Arztes Dr. Cicero Coimbra schlägt derzeit in den einschlägigen Foren und zugehörigen Kommentaren hohe Wellen. Das Meinungsbild schwankt irgendwo zwischen Scharlatan, genialem Geist und Heilsbringer.

Grund genug, das Ganze auf den medizinischen Inhalt und die Hintergründe zu reduzieren, um damit die Chancen und Risiken besser einschätzen zu können.

  1. Die Grundidee

Coimbra geht davon aus, dass bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen eine genetisch vererbte Resistenz gegen die Wirkung von Vitamin D vorliegt. Diese Resistenz (u. a. eine Vitamin D-Rezeptorstörung) gegen die immunmodulatorische Wirkung von Vitamin D ist eine teilweise Resistenz, keine vollständige. Aufgrund dieser Veranlagung besteht eine gesteigerte Wahrscheinlichkeit, eine Autoimmunerkrankung, wie die Multiple Sklerose, zu entwickeln.

Das Ausmaß dieser Resistenz wird im Rahmen des Behandlungsansatzes durch die Messung des Parathormons (PTH) bestimmt. Vitamin D senkt den Spiegel des Parathormons. Die Reaktion des Parathormonspiegels auf die Gabe von Vitamin D ist somit ein gutes Maß für die Messung der Vitamin D-Resistenz. Dementsprechend wird die für jeden Patienten spezifische Vitamin D-Dosis anhand der Reaktion des Parathormonspiegels festgelegt.  Dabei kommen allerdings Tagesdosen zum Einsatz, die nach heutigem Verständnis toxisch sein können. Die oralen Dosen reichen von 30.000 bis zu 300.000 I.E. Vitamin D pro Tag.

  1. Zur Historie hoher Vitamin D-Gaben

In der Haut werden täglich über intensive Sonneneinstrahlung bist du 25.000 I.E. Vitamin D produziert. Eine derartige Tagesdosis erscheint daher auch in Form einer Supplementierung noch als vertretbar.

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Entstehung und Abbau von Vitamin D

Die Mengen an Vitamin D, die in der Haut hergestellt werden, sind somit viel niedriger als die Dosen von Vitamin D, die in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts bei der Behandlung von Asthma (60.000 bis 300.000 IE), rheumatoider Arthritis (200.000 bis 600.000 IE) und Tuberkulose verwendet wurden (100.000 bis 150.000 IE), die aber auch oft mit der Entwicklung einer Toxizität assoziiert waren. Es wurde festgestellt, dass viele Patienten begannen, eine klinisch signifikante Hyperkalzämie[1] nach längerer Verabreichung von Vitamin D in diesen hohen Dosen zu entwickeln, was letztlich zu mehreren Todesfällen führte.

Da praktische Methoden zur Messung der verschiedenen Formen von Vitamin D im Blut erst in den 1970er Jahren entwickelt wurden, wurden die Blutspiegel von Vitamin D, die mit dieser Toxizität assoziiert waren, in den 1930er und 1940er Jahren nie bestimmt.

Wegen dieser unerwünschten Nebenwirkungen fiel die Verwendung von Vitamin D für die Behandlung der oben genannten Krankheiten mit derart hohen Dosen aus dem Blickfeld der Medizin und wurde  durch viel niedrigere Dosen im Bereich von 400 I.E./d ersetzt, von denen bekannt ist, dass sie keine Hyperkalzämie oder anderweitige Toxizität verursachen, die aber  auf der anderen Seite auch nicht klinisch wirksam waren bei der Behandlung von Asthma, RA oder TB. Die einem Teelöffel Lebertran entsprechende geringe Vitamin D-Menge war allerdings sicher bei der Behandlung von Rachitis.

Mit den heute zur Verfügung stehenden medizinischen und labortechnischen Methoden erscheint aber die Wiederaufnahme der oben beschriebenen Ansätze längst überfällig. In diesem Sinne verdient Dr. Coimbra höchsten Respekt, sich dieses Themas angenommen zu haben.

  1. Chancen und Risiken

“In etwa 95% der Patienten mit MS bleibt die Krankheit unter unserem Protokoll in dauerhafter Remission. Während die Patienten die hohe Dosis Vitamin D erhalten, bleibt die Krankheit inaktiv, ohne irgendwelche Anzeichen neuer Läsionen – weder klinische noch labortechnische”, so Dr. Coimbra in einem kürzlich erschienen Interview.

Diese Zahl ist extrem hoch, wenn nicht zu hoch, und insofern ist es absolut wichtig, dass das Coimbra-Protokoll nach wissenschaftlichen Methoden weiter untersucht und validiert wird.

Viel wichtiger ist aber, dass Patienten jetzt auf keinen Fall anfangen, hohe Dosen Vitamin D oberhalb von 10.000 I.E. pro Tag auf eigene Faust und ohne medizinische und labortechnische Begleitung einzunehmen.  Der Versuch kann fatal enden, da das eingesetzte Protokoll nicht nur die Dosierung von Vitamin D, sondern u. a. auch genau einzuhaltende Ernährungsvorschriften beinhaltet!

Wenn Sie also jetzt schon unbedingt mit den Coimbra-Protokoll beginnen wollen, suchen Sie sich einen Ärztin oder einen Arzt, die oder der Sie intensiv und fachkundig begleitet. Wir von Life-SMS/lsms.info werden die Sache auf jeden Fall aktiv weiter verfolgen und auch über  Zwischenergebnisse – sobald verfügbar – vorurteilsfrei berichten.

Und hier finden Sie das Interview mit Dr. Coimbra im Wortlaut:

http://www.vitamind.net/interviews/coimbra-ms-autoimmun/


[1] Es tritt zunächst Übelkeit und Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung auf. Schließlich kommt es zu Herzrhythmusstörungen, Antriebslosigkeit und allgemeiner Muskelschwäche. Bleibt der erhöhte Kalziumspiegel bestehen, kommt es zu übermäßigem Wasserlassen mit innerer Vertrocknung, zu Psychosen und schließlich zum Koma.


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Vitamin K2 (und Vitamin D) – Lügen, die fast jeder schon mal gehört hat

Wenn man den Behauptungen so mancher Nahrungsergänzungsmittelhersteller glauben würde, könnte man sich tatsächlich fragen, ob die Einnahme von Vitamin D – ohne gleichzeitig Megadosen Vitamin K zu schlucken – völliger Schwachsinn wäre? Und Schupp ist wieder ein Mythos geboren, der sich viral durch die einschlägigen Foren schlängelt!

Umso mehr freut es uns, dass unser wissenschaftlicher und therapeutischer Partner Dr. Volker Schmiedel einen lesenswerten Beitrag mit dem Titel „Vitamin K2 – Lügen, die fast jeder schon mal gehört hat“ geschrieben hat, den wir hier wiedergeben dürfen. Der Artikel ist natürlich nicht nur für MS-Patienten lesenswert.


Vitamin K2 – Lügen, die fast jeder schon mal gehört hat

dr-schmiedel-grey„Ohne Vitamin K2 wirkt Vitamin D gar nicht.“ Oder schlimmer noch: „Ohne Vitamin K2 führen hohe Dosen Vitamin D zu Gefäßverkalkung.“ Unglaublich viele meiner Patienten kennen diese Lüge. Ich muss dann immer viel Zeit und Energie dafür verschwenden, die Patienten über diesen Unsinn aufzuklären.

Hier zunächst die gute Nachricht: Es gibt Hinweise darauf, dass Vitamin K2 gut für den Knochen und die Gefäße sein könnte. Eine schöne Übersicht über die positiven Effekte gibt es in diesem Interview mit dem Apotheker Gröber sowie Prof. Kisters.

Natto (fermentiertes Soja) ist besonders reich an Vitamin K2

Am Ende betonen beide, dass aufgrund synergistischer Effekte Vitamin K2 und D sich möglicherweise gut ergänzen könnten. Aber für die oben aufgestellten Behauptungen gibt es bisher nicht auch nur den Hauch eines Hinweises.

Wer solches behauptet, muss es schon beweisen können oder muss sich nicht wundern, wenn er der Falschinformation bezichtigt wird. Von wem dieser blühende Unsinn ausgeht, weiß ich nicht. Glauben Sie aber nicht unbesehen alles, was vollmundig mit dem Brustton der Überzeugung abgesondert wird. Vielleicht werde ich in 10 Jahren auch all meinen Patienten Vitamin K2 verordnen, aber bisher bin ich davon noch nicht überzeugt worden. Und die unseriöse Meinungsmache wirkt auf mich sogar abschreckend und hält mich eher von einer Empfehlung ab. Seriöse Produkte brauchen keine Lügen, um sich im Markt durchzusetzen.

„Die Behauptung Vitamin D3 würde ohne Vitamin K2 eine Gefäßverkalkung verursachen, entbehrt bisher der wissenschaftlichen Evidenz, insbesondere wenn ein gesunder 25(OH) D-Status von 40–60 ng/ml eingehalten wird. Zudem ist die Datenlage zu MK-7 (eine Unterart von Vitamin K2, Anm. von Schmiedel) unter dem Aspekt der Gefäßverkalkung noch nicht abschließend geklärt. Die Ergebnisse größerer Studien (z.B. Universität Maastricht) werden mit Spannung erwartet.“

Gröber U, Kisters K. Vitamin K – in der Prävention und Therapie. EHK 2016; 65: 184–191


Anmerkung Life-SMS:

Dem ist mit Blick auf die Vitamin D-Einnahme nichts hinzuzufügen. Vitamin K spielt allerdings an einer anderen Stelle ggf. doch eine Rolle bei der MS-Behandlung und zwar in Form einer Vitamin K-haltigen Creme:

Vitamin K-Creme reduziert Reaktionen an der Injektionsstelle bei Patienten mit rezidivierender remittierender Multipler Sklerose, die mit subkutaner Interferon β-Injektion behandelt wurden (VIKING-Studie). 

Sollten diese Probleme also bei Ihnen auftreten kann sich ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt lohnen.


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Der #Giving Tuesday am 1.12.2015 – eine Chance die Spendenziele für 2015 zu erreichen

givingtuesday_germany-2015Der #GivingTuesday wurde 2012 von den amerikanischen Organisationen 92nd Street Y und United Nations Foundation als eine Gegenbewegung zum „Black Friday” und „Cyber Monday” ins Leben gerufen – das sind zwei Tage, an denen der Einzel-und Internethandel in angelsächsischen Ländern mit Rabatten den Start des Weihnachts-Shoppings befeuern. Der #GivingTuesday setzt ein Zeichen gegen den Konsumrausch und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Thema Geben – der viel bessere Spirit für die Vorweihnachtszeit.


In Deutschland wird der #GivingTuesday initiiert durch betterplace.org. Da wir über betterplace unser wesentliches Spendenaufkommen realisieren, wollen wir den #GivingTuesday dieses Jahr nutzen, um das Jahresziel zu erreichen.

Uns fehlen derzeit noch 1770 € und wenn unsere Follower sich zusammentun hätten wir das Ziel in Kürze erreicht!

Wenn Sie oder Ihr also den #GivingTuesday für eine gute Idee halten bzw. haltet, wären wir für jede finanzielle Unterstützung dankbar.

Life-SMS ist auf betterplace hier zu finden:

https://www.betterplace.org/de/projects/16807-life-sms-lebensstilmassnahmen-bei-multipler-sklerose

Allen UnterstützerInnen Dank im Voraus, bleiben Sie uns treu und wir freuen uns auf ein gesundes neues Projektjahr!

Das Life-SMS Team


Besuchen Sie www.givingtuesday.de und lassen Sie sich inspirieren! Das dauert nur fünf Minuten und tut unglaublich gut 🙂


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Wichtiger Hinweis zur Vitamin D-Einnahme: kontinuierlich ist besser als stoßweise!

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Viele MS-Patienten nehmen prophylaktisch regelmäßig Vitamin D ein. Auch unsere Empfehlung lautet einen Vitamin D-Blutspiegel von mindestens 60 ng/ml anzustreben (am besten durch moderate Sonneneinstrahlung und gezielte Supplementierung).

Dr. Bruce Hollis, College of Medicine Medical University of South Carolina, erklärt in einem Vidoebeitrag, warum aus physiologischer Sicht eine regelmäßige Einnahme von Vitamin D wichtig ist, wenn man Effekte erzielen will, die über die Knochengesundheit hinausgehen sollen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier:

Achtung: Tägliche Vitamin D-Einnahme schlägt wöchentliche oder monatliche Gabe!


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Lebensstil, MS und Depressionsrisiko – Ergebnisse der HOLISM-Studie

Die von unserem Vorbildprojekt Overcoming MS durchgeführte HOLISM-Studie zeigt wichtige Zusammenhänge zwischen Depressionsrisiko, Medikation und Lebensstil auf.

Insgesamt rund ein Fünftel ( 19,3% ) der  ca. 2500 Teilnehmer der HOLISM-Studie wurden positiv in Bezug auf Depression eingestuft. Mehrere demographische Faktoren waren signifikant mit dem Depressionsrisiko verbunden. Regressionsanalysen zeigten, dass schlechte Ernährung, geringe Bewegung, Übergewicht, Rauchen,  soziale Isolation und Behandlung mit Interferon mit einem höheren Depressionsrisiko im Zusammenhang stehen. Teilnehmer, die mit Omega 3-Fettsäuren ergänzen, insbesondere Leinsamen Öl, häufigen Verzehr von Fisch berichteten, Vitamin D supplementieren, meditierten und einen moderaten Alkoholkonsum angaben, hatten ein signifikant geringeres Depressionsrisiko. So reduziert alleine regelmäßiges Training das Depressionsrisiko um 40 – 50%.

Die komplette Studie ist hier zu finden:

Taylor KL, Hadgkiss EJ, Jelinek GA, Weiland TJ, Pereira NG, Marck CH, van der Meer DM. Lifestyle factors, medications and demographics associated with depression risk in an international sample of people with multiple sclerosis. BMC Psych 2014;14:327

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